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criminal shadows

criminal shadows

… ist ein Tanzkrimi. Ganz im Stile eines solchen, geht es um  das Miterleben des vielschichtigen Wechselspiels von erwünschter gesellschaftlicher Rolle und der dunklen, verborgenen Ebene des innerlichen Schattens. In einem solchen Zwiespalt erwachsen die verdächtigen als auch kriminellen Gefühle. Mit „criminal shadows“ laden wir unser Publikum ein Geschworener, Ankläger und mitunter auch Richter zu sein. Viel Vergnügen!

Szene 1 – Der Schreck: Was ist geschehen? War es Mord? … Und wenn ja, wer ist der Täter? Am Tatort – Alle fühlen sich verdächtig!

Szene 2 – Rückblende – Wie alles Begann: Die Welt im und um den Kokon.

Szene 3 – Erste Begegnung – Unschuld: Die brave, biedere Unschuld, die sich schuldig fühlt, weil sie es allen Recht machen will, ist hin und hergerissen zwischen der unerfüllten Sehnsucht nach bedingungslosem Leben und dem Wunsch geliebt zu werden. Trotz all der vielen Bemühungen das Leben mit beiden Armen fest zu umschließen, hat sie besonders große Angst vor dem Verlassen werden.

Szene 4 – Die Anwältin der Gesellschaft: Gesellschaftskonform, immer adrett, sorgt die Anwältin für Ordnung und Rechtschaffenheit. Regeln bedeuten ihr viel, auch wenn dies heißt, wie ein Hamster im Laufrad gefangen zu sein; und so der tiefe Wunsch entsteht am Montag mal Sonntag zu haben, und so gegen die erdrückenden Regeln auszubrechen und sich zu wehren.

Szene 5 – Gespräche zwischen Marlene und ihren Schatten bei Nacht: Heimwehblues – „Wolkenfetzen schleichen um den Mond wie eine Katze um den heißen Brei; Sternenbilder kleben wie gewohnt an einer dunkelblauen Staffelei.“ Ein Mantel wird zur Schutzburg, zur wärmenden Hülle, zum Kleid der bedrückenden Erinnerung … . Um im hier und jetzt im Ganzen aufzugehen, muss man sich von der Erinnerung befreien, und erkennen das Wünsche nur so schön sind, solange sie unerfüllbar bleiben.

Szene 6 – Worum geht es hier eigentlich: Hin- und hergerissen zwischen den Charakteren, denen der Schatten begegnet, befindet er sich in einem tiefen Zwiespalt. Er kann sich für keinen der Körper entscheiden. Er will seinen eigenen unabhängigen Weg beschreiten, doch ohne Körper geht das nicht. Doch da er seinen eigenen Weg gehen will, finden ihn die anderen Charaktere nicht mehr als kompatibel. Doch kann man seinen eigenen Schatten wechseln?

Szene 7 – in der Bar: Die umtriebige Nachtgesellschaft bei ihrem Spiel zu beobachten, das genießt die Frau, die man nachts in der Bar trifft. Lauernd, beobachtend, kokettierend, verführend, abweisend, tanzt sie ihren nächtlichen Tango und verdreht den Männern und den Schatten den Kopf.

Szene 8 – Soiree: Bei einer Soiree kommen alle Charaktere zusammen. Schnell kommt man sich hier und da ins Gespräch, vor allem über den Schatten wird debattiert. Jeder ist sich sicher genauestens über ihn bescheid zu wissen. Doch in Wirklichkeit fühlt sich dieser von keinem verstanden. Keiner ist wie er gewachsen, doch ohne Körper, welchen er ausfüllen kann, kann er nicht sein.

Spieldauer ca. 60 min

Premiere: Mai 2012
Inszenierung; Choreografie: Mathis Krüger
TänzerInnen: A. Berke; C. Mösinger; K. Könnicke; S. Hradecky; M. Krüger
Musik: A. Hohaus (Keys, Rhodes, Sample); R. Förster (Drums); St. Liedtke (Gitarre); P. Wolff (Bass); M. Gaube (Saxophon)
Gesang: J. Lippold
Kostüme: U. Wichmann
Technik: S. Suppan (Licht); M. Weise (Sound)

Silhouettes

Silhouettes

Die Karawane der Zeit führt uns an einen Ort längst vergessener Heiligtümer. Nur noch die zeitlosen Nymphen spielen in verlassenen Ruinen beobachtet von den Göttern. Die Wirkung des Stücks ist weniger auf die inhaltliche Geschichte ausgerichtet, vielmehr sind es die Facetten der Bewegung, die Silhouetten der TänzerInnen, die die Geschichte auf eine sinnliche Art und Weise erzählen.

Spieldauer: ca. 25 min

Künstlerischer Leiter /Choreograph: Mathis Krüger
TänzerInnen; Andrea Berke – Carina Mösinger – Friederike John – Kathrin Könnicke – Susann Hradecky – Mathis Krüger
Musik: Alexander Hohaus {Keys, Rhodes, Sample} – Ralf Rühlemann {Percussion} – Robert Förster {Drums} – Stefan Liedtke {Gitarre, Bass}
Gesang: Janika Lippold
Technischer Leiter: Sven Suppan {Sound /Licht}
Projektion: Susa Pankrath
Kostüme: Ulrike Wichmann

{Ge}Zeit{en}Sprünge

{Ge}Zeit{en}Sprünge

In Erinnerung bereits gezeigter Ideen, ist die Summe dieses Stücks jedoch mehr als seine Teile und so entsteht in einer Rückschau etwas vollkommen Neues, Überraschendes. (Ge)Zeit(en)Sprünge gewährt dem Zuschauer einen individuellen Einblick kaleidoskopartiger Impressionen aus den Tanztheaterstücken ‚A taste of Mandala‘(2008) und ‚Ich bin dein Labyrinth‘ (2009). Mehr noch als eine Rückbesinnung sind es die philosophischen Fragen: Wer bin Ich? Was mache ich eigentlich hier? Und, wo kommen unsere Ideen her? – die uns, wie kleine Gucklöcher, im großen kosmischen Vorhang einen winzigen Einblick in die ‚Alles ist möglich‘ Welt der Ideen gewähren. Natürlich geht es uns nicht darum, irgendwelche Antworten zu finden oder Weisheiten zu verkünden. Die dynamische Balance zwischen gezeigtem Tanz und subjektiv Beobachtetem ist wohl der eigentliche schöpferische Prozess dieses Tanztheaters.

Spieldauer: ca. 35 min

Künstlerischer Leiter /Choreograph: Mathis Krüger
TänzerInnen; Andrea Berke – Carina Mösinger – Friederike John – Kathrin Könnicke – Susann Hradecky – Mathis Krüger
Musik: Alexander Hohaus {Keys, Rhodes, Sample} – Ralf Rühlemann {Percussion} – Robert Förster {Drums} – Stefan Liedtke {Gitarre, Bass}
Gesang: Janika Lippold
Technischer Leiter: Sven Suppan {Sound /Licht}
Projektion: Susa Pankrath
Kostüme: Ulrike Wichmann